Mönchspfeffer

Mönchspfeffer gilt seit jeher als Heilpflanze für Frauen. Zum Einsatz kommt er bei einem unregelmäßigen Zyklus, beim Prämenstruellen Syndrom, kurz PMS, oder in den Wechseljahren. Der botanische Name der Pflanze ist Vitex Agnus castus. Vitex bezieht sich auf die Pflanzengattung und Agnus castus bedeutet übersetzt Keuschlamm. Der Strauch gehörte im Mittelalter in jeden Klostergarten. Dort erfüllte die Pflanze eine doppelte Funktion: Pfefferersatz und Unterstützung des Zölibats. Die dämpfenden Auswirkungen von Mönchspfeffer auf den Sexualtrieb sind wissenschaftlich fragwürdig. Heutzutage kommen Präparate der Pflanze in Form von Tabletten vor allem bei der Frauenheilkunde zum Einsatz.

Heilpflanze, Gewürz und Gartenpflanze

Mönchspfeffer ist ein Eisenkrautgewächs, das als Strauch bis zu sechs Meter hoch wächst. Die Blüten blühen im Spätsommer in unterschiedlichsten violetten Farbtönen in Ähren. Die Früchte des Mönchspfeffers sind rot-schwarze Körner. Sie sind die Teile der Pflanze, aus denen Extrakte und Tabletten entstehen. Das Gewächs stammt ursprünglich aus Asien und Südeuropa. Um es in deutschen Gärten anzubauen, braucht es den richtigen Standort und gärtnerisches Geschick. Die Früchte lassen sich im Oktober ernten. Die Blüten sind Anzugspunkt für Bienen und ein optisches Highlight im Spätsommer. In Spanien und Italien ist die Pflanze in freier Natur in Wäldern und an Bächen zu finden.

Im Mittelalter dienten die Früchte zum Würzen. Sie haben einen pfefferähnlichen Geschmack, sind aber nicht so aromatisch wie echter Pfeffer. Wer Mönchspfeffer im heimischen Garten hat, kann die Früchte als Gewürz nutzen. Allerdings ist zu beachten, dass eine regelmäßige Verwendung auf den menschlichen Hormonhaushalt wirkt. Schwangere sollten auf Mönchspfeffer verzichten.

Als Heilpflanze kam er schon in der Antike zum Einsatz. Hippokrates verwendete die Blätter, um sie als Sud bei Frauenbeschwerden einzusetzen. Zugleich hatte die Pflanze eine kultische Bedeutung bei Festen der Fruchtbarkeit und symbolisierte Keuschheit. Aus diesen Ursprüngen und dem Einsatz im Kloster entwickelten sich volkstümliche Namen wie Keuschlamm und Liebfrauenbettstroh.

Inhaltsstoffe und Formen von Mönchspfeffer

Die heilenden Inhaltsstoffe der Pflanze befinden sich vor allem in den Früchten. Sie enthalten Flavonoide, Diterpene, ätherische Öle und Iridoidglykoside. Wie viele dieser Stoffe die jeweiligen Früchte enthalten, variiert nach Frucht und Pflanze. Daher dient die Menge des Iridoidglykosids Agnosid als Messwert, um Extrakte zu standardisieren. Mönchspfeffer als Produkt ist in verschiedenen Formen erhältlich. Es gibt Tropfen, Tabletten und Kapseln. In dieser Form lassen sich die Inhaltsstoffe am einfachsten standardisieren.

Tabletten und Kapseln haben den Vorteil, dass sie sich leicht dosieren und nebenbei beim Frühstück einnehmen lassen. Die Dosierung ist vorab mit der behandelnden Frauenärztin oder dem Arzt abzusprechen. Üblich ist eine Dosis von 30 bis zu 40 Milligrammen pro Tag. Wichtig ist, dass die Inhaltsstoffe langsam wirken, teilweise erst nach sechs bis zwölf Wochen. Eine regelmäßige, tägliche Einnahme ist sinnvoll. Um die Tabletten einzunehmen, ist morgens der ideale Zeitpunkt.

Tropfen erfordern mehr Sorgfalt bei der Dosierung. Sie eignen sich für erfahrene Nutzer, die ihre Dosis individuell bestimmen.

Eine weitere Form ist Tee aus den Samen. Allerdings gilt bei Tees und bei den Früchten einer selbst angebauten Pflanze, dass die Dosis der Inhaltsstoffe variieren kann. Eine täglich unterschiedliche Dosierung beeinflusst die Wirkung. Sie verzögert sich oder die variierenden Mengen begünstigen eine Überdosierung. Eine genau bemessene Dosis ist bei Tees oder selbst geernteten Körnern nicht sichergestellt. Bei Tee ist anzunehmen, dass die Inhaltsstoffe des Mönchspfeffers sich durch das Wasser anders entfalten als bei einem direkten Extrakt. Die Samen der Pflanze sind mitunter Bestandteil von Tee-Mischungen, die Beschwerden des Zyklus lindern. Aufgrund der nicht klar feststellbaren Menge der Inhaltsstoffe ist es möglich, dass diese Tees nicht wirken.

Eine weitere Variante, Mönchspfeffer zu nutzen, ist in Form von Salben. Diese können Akne lindern. Dabei ist die Salbe direkt auf die betroffene Stelle aufzutragen.

Einsatz von Mönchspfeffer als Heilpflanze

Heutzutage kommen Mönchspfeffer-Produkte vor allem bei Problemen den Zyklus betreffend zum Einsatz. Bei der Behandlung von PMS ist mit wissenschaftlichen Studien belegt, dass sich durch die Einnahme Beschwerden verringern können. Weitere Einsatzgebiete sind eine Linderung der Symptome bei den Wechseljahren, bei einem unregelmäßigen Zyklus oder bei einem Kinderwunsch.

Die Anwendung resultiert aus dem Einfluss des Mönchspfeffers auf den Hormonhaushalt. Hormone beeinflussen Symptome wie Spannungsgefühle in den Brüsten, Schlaflosigkeit oder Stressempfinden. Noch ist nicht abschließend geklärt, ob nur einzelne Inhaltsstoffe oder das Zusammenspiel der Mischung dieser Stoffe eine Wirkung haben.

Fest steht, dass Mönchspfeffer Auswirkungen auf den Hormonhaushalt hat, insofern es auf die Hypophyse wirkt. Die Hypophyse ist der Teil des Hirns, der entscheidend für den Hormonhaushalt ist. Bei der Einnahme stimulieren die Inhaltsstoffe die Hypophyse, weniger Prolaktin auszuschütten. Dieses Hormon hat die Aufgabe, das Wachstum der Brustdrüsen zu unterstützen und die Milchabgabe bei stillenden Frauen zu fördern. Eine zu große Menge von Prolaktin führt bei nicht schwangeren und nicht stillenden Frauen zu Beschwerden. Zu den Symptomen zählen Spannungsgefühle in der Brust, der Eisprung bleibt aus oder die Stimmung sinkt.

Vertreter der Naturheilkunde, der Homöopathie und der Traditionellen Chinesischen Medizin bescheinigen Mönchspfeffer eine entspannende Wirkung. Daher kommt die Pflanze in der Alternativmedizin zum Einsatz, um Stimmungsschwankungen oder nervöse Unruhe zu behandeln.

Unabhängig vom Geschlecht sind Salben aus Mönchspfeffer nutzbar, um Akne oder Hautkrankheiten zu behandeln. Das äußerliche Auftragen von Cremes oder Suden aus der Pflanze hat eine lange Geschichte. Deren medizinische Wirksamkeit ist bisher nicht wissenschaftlich ausreichend belegt.

Mönchspfeffer bei PMS

Die Extrakte wirken dopaminerg. Das bedeutet, dass sie ähnlich wie der Botenstoff und das als „Glückshormon“ bekannte Dopamin reagieren. Wissenschaftler vermuten, dass diese Wirkung von den pflanzeneigenen Diterpenen kommt. Mönchspfeffer reduziert dadurch die Freisetzung des Hormons Prolaktin. Viele Beschwerden, die bei PMS auftreten, lassen sich auf einen hohen Prolaktin-Spiegel zurückführen. Weniger Prolaktin wirkt sich auf die Symptome bei PMS aus. In Studien zeigte sich, dass sich Spannungsgefühle in der Brust, Kopf- und Rückenschmerzen verringerten. Der Rückgang von Unterleibsschmerzen ließ sich nicht zweifelsfrei nachweisen.

Die dopaminerge Wirkung kann ebenfalls die Stimmung beeinflussen: Sie verbessert sich. Dieser entspannende Effekt ist bei PMS mit körperlichen und emotionalen Beschwerden wie Gereiztheit oder Nervosität nicht zu unterschätzen. Allerdings ist eine Behandlung mit Mönchspfeffer bei PMS eine Frage der Geduld. Die Änderung tritt nicht innerhalb eines Monats zutage. Zudem ist es möglich, dass positive Veränderungen nach dem Beenden der Einnahme eines Präparats wieder hinfällig sind.

Zur Behandlung von PMS stehen Alternativen wie regelmäßiger Sport oder Medikamente zur Verfügung. Die durchgeführten Studien mit Mönchspfeffer weisen nach, dass sich die körperlichen Symptome verbesserten. Sie sind aber hinsichtlich der psychischen Beschwerden noch unsicher. Grundsätzlich empfiehlt sich keine Eigenbehandlung, sondern die Absprache einer möglichen Therapie bei PMS mit dem behandelnden Arzt.

Mönchspfeffer zur Harmonisierung des Zyklus

Mönchspfeffer lässt sich einsetzen, um die Regelblutungen zu harmonisieren. Ein unregelmäßiger Zyklus trifft Frauen aller Altersgruppen. Die Menopause oder Stress sind mögliche Ursachen. Sie wirken sich auf den Hormonhaushalt aus und sorgen dafür, dass die Blutung ausbleibt, sich verschiebt oder zu stark ist. Ein zu kurzer Zyklus ist für viele Frauen ebenso störend wie für andere das Warten auf die verzögerte Periode. Auch hier gilt, dass Präparate ihre Wirkung erst über einen längeren Zeitraum entfalten. Diese lässt sich erst nach drei Zyklen erkennen. Die positive Konsequenz erklärt sich aus der Senkung des Prolaktin-Spiegels. Ein zu hoher Wert dieses Hormons führt dazu, dass der Eisprung unterdrückt wird. Ein Sonderfall der Zyklusstörung ist das Polyzystische Ovar-Syndrom. Bei dieser Störung ist der gesamte Stoffwechsel betroffen, was sich auf die Hormone und den Zyklus niederschlägt. In einer Studie zeigte sich, dass Mönchspfeffer bei diesem Syndrom die Auswirkungen lindert.

Störungen des Zyklus können verschiedene tiefer greifende Ursachen haben. Daher ist es in solchen Fällen wichtig, die Einnahme von Mönchspfeffer zuerst mit einem Frauenarzt abzuklären. Grundsätzlich bietet die Pflanze eine Alternative zur medikamentösen Behandlung oder zur Einnahme von Hormonen. Entscheidend ist, auf qualitative Produkte zurückzugreifen und sich gegebenenfalls mit einem Apotheker zu beraten.

Mönchspfeffer in den Wechseljahren

In den Wechseljahren ändern sich die Hormonproduktion und der Hormonhaushalt. Es ist naheliegend, bei Beschwerden an Mönchspfeffer zu denken. Ausreichend klinische Untersuchungen zur Wirksamkeit gibt es bisher nicht. Vereinzelte Studien testeten die Wirkung der Heilpflanze gemeinsam mit anderen pflanzlichen Mitteln. Die Annahme, dass Extrakte helfen, beruht auf Erfahrungen und Einzelanwendungen, die zu einem Gleichgewicht zwischen Östrogen und Progesteron beitrugen.

Im Verlauf der Wechseljahre fällt der Progesteron-Spiegel und es entsteht eine Östrogendominanz. Im Laufe der Veränderungen des Stoffwechsels sinkt auch der Östrogenspiegel. Beschwerden während dieser Umstellung sind Hitzewallungen, Schweißausbrüche und Schlafstörungen. Gerade in der Anfangsphase kann Mönchspfeffer die Bildung von Progesteron anregen und damit eine Östrogendominanz ausgleichen. Viele Ärzte behandeln die Menopause und diese hormonelle Übergangszeit mit Medikamenten zur Erleichterung der Symptome. Mönchspfeffer kann von Fall zu Fall eine pflanzliche Alternative zu hormonellen Mitteln sein. Der Einsatz ist dabei mit dem behandelnden Arzt abzusprechen.

Mönchspfeffer bei Kinderwunsch

Mönchspfeffer ist kein Heilmittel gegen Unfruchtbarkeit. Aber je nach Einzelfall hilft die Einnahme, den Zyklus zu regulieren. Das kann Patientinnen bei der Rückkehr zu einem normalen Zyklus unterstützen. Vor allem nach einer jahrelangen hormonellen Verhütung kann die Monatsblutung durcheinandergeraten. Manche Frauen setzen diese hormonellen Mittel wie Anti-Baby-Pille oder Hormonspirale ab, um ihren Kinderwunsch zu realisieren. Ein unregelmäßiger Zyklus erschwert die Empfängnis.

Mönchspfeffer senkt den Prolaktin-Spiegel und unterstützt damit den Eisprung. Eine weitere Konsequenz ist, dass durch die geringere Menge an Prolaktin der Körper vermutlich mehr Progesteron ausschüttet. Progesteron ist als Sexualhormon neben anderen Aufgaben daran beteiligt, die Schleimhaut der Gebärmutter für die Einnistung eines befruchteten Eis vorzubereiten. Mit einem regelmäßigen Zyklus steigt die Wahrscheinlichkeit für eine Schwangerschaft.

Wer plant, dafür Mönchspfeffer zu nutzen, sollte dennoch die Dosis und Anwendung mit einem Arzt absprechen. Denn Störungen des Zyklus und nicht stattfindende Schwangerschaft können Ursachen haben, die nicht mit der Pflanze zu klären sind. Im schlechtesten Fall ist es möglich, dass die Einnahme tiefer gehende Ursachen verstärkt.

Mönchspfeffer und die Libido

Im Mittelalter galt Mönchspfeffer als Mittel, um die Libido von Mönchen zu unterdrücken und zu Keuschheit beizutragen. Tatsächlich scheint eine kurzfristige Einnahme gegenteilig auf den Sexualtrieb zu wirken. Da die Inhaltsstoffe dafür sorgen, dass der Prolaktin-Spiegel sinkt, steigt die Produktion von Testosteron. Das wiederum unterstützt die Libido. Die Präparate mit Mönchspfeffer, die sich in Apotheken oder online erwerben lassen, sind vor allem auf Beschwerden beim Zyklus zugeschnitten. Wer die männliche Lustlosigkeit mit solchen Präparaten behandeln will, sollte dies daher nur in Absprache mit einem Arzt tun. Der klärt zudem vorab andere mögliche Ursachen und legt anschließend die Dosierung fest.

Mönchspfeffer in der Tiermedizin

Auch für Tierbesitzer ist Mönchspfeffer von Interesse. Es gibt Studien, die sich mit einer entspannenden Wirkung des Mittels bei Pferden, Hunden und Katzen auseinandersetzen. Beim Cushing-Syndrom kann Mönchspfeffer Symptome lindern. Das Cushing-Syndrom ist eine Hormonstörung, die vor allem bei Pferden auftritt. Auch Hunde und Katzen können diese Störung haben, bei diesen tritt sie jedoch seltener auf. Cushing äußert sich mit verschiedenen Symptomen und führt zu einem Muskelabbau. Mönchspfeffer lässt sich in Absprache mit dem Tierarzt einsetzen, um Beschwerden zu lindern. Studien zeigten, dass Symptome wie Lethargie oder Fellstörungen sich besserten. Eine Heilung allein durch die Pflanze ist nicht möglich.

Nebenwirkungen bei der Einnahme von Mönchspfeffer

Bei der Einnahme von Mönchspfeffer sind kaum Nebenwirkungen bekannt. Manche Menschen vertragen die Pflanze nicht. Das zeigt sich in Form von geröteter Haut oder Quaddeln. Diese Symptome verschwinden, sobald auf die Einnahme verzichtet wird. Kommen zu diesen Merkmalen weitere Beschwerden wie Atemnot, Schwellungen oder Schluckbeschwerden hinzu, kann es sich um allergische Reaktion handeln. In solchen Fällen ist die Einnahme sofort einzustellen und ein Arzt aufzusuchen.

Da Mönchspfeffer erst über einen längeren Zeitraum wirkt, fühlen sich manche Auswirkungen auf den Hormonhaushalt wie Nebenwirkungen an. Dazu gehört beispielsweise leichtes Brustspannen, Hautunreinheiten, Magen- und Darmprobleme oder Kopfschmerzen. Diese sollten nach ein paar Wochen wieder verschwinden. Teilweise sind solche Nebenwirkungen wie Juckreiz auf eine zu hohe Dosis zurückzuführen. Umso wichtiger ist es, die Dosierung mit einem Arzt oder Apotheker abzuklären.

Für wen ist Mönchspfeffer tabu?

Trotzdem Mönchspfeffer kaum Nebenwirkungen hat, gibt es Menschen, die Präparate beruhend auf dieser Pflanze nicht einnehmen sollten. Dazu zählen Schwangere und Stillende. Grundsätzlich ist die Einnahme in der frühen und manchmal unbemerkten Phase der Schwangerschaft nicht gefährlich. Dennoch ist es ratsam, bei einer bestätigten Schwangerschaft Mönchspfeffer zu meiden. Die Pflanze und ihre Früchte können Wehen auslösen. Diese Vermutung ist durch Studien nicht belegt, aber zur Sicherheit ist darauf zu verzichten. Da die Wirkstoffe Prolaktin hemmen, eignet sich Mönchspfeffer nicht für Stillende, da er die Milchbildung bremst. Ebenso ist Menschen mit Störungen der Hypophyse von der eigenständigen Nutzung abzuraten.

Da Mönchspfeffer auf den Hormonhaushalt wirkt, kann es zu Wechselwirkungen mit Medikamenten kommen. Umso wichtiger ist es, den Einsatz nicht in Eigenregie zu starten, sondern mit einem Arzt abzusprechen. Wechselwirkungen, wie das Abschwächen der Medikamente können bei Arzneien entstehen, die auf Hormone wirken. Das betrifft beispielsweise Mittel, die bei Krankheiten wie Parkinson, Neurosen oder Depressionen zum Einsatz kommen. Andere hormonelle Behandlungen, bei denen Mönchspfeffer zu meiden ist, betreffen beispielsweise Östrogene und Antiöstrogene. Mediziner setzen sie bei Brustkrebs oder Osteoporose ein. Aber auch die Antibabypille ist eine hormonelle Behandlung, die Mönchspfeffer beeinflussen kann.

Grundsätzlich empfiehlt es sich, Präparate der Pflanze nur nach Absprache mit einem Arzt einzusetzen. So lässt sich die richtige Menge sicherstellen und etwaige Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten ausschließen. Um die Qualität und präzise Dosierung zu gewährleisten, ist der Kauf in einer Apotheke zu empfehlen. Präparate im Discounter oder Reformhaus fallen nicht unter die Richtlinien von Arzneimitteln, sondern gelten als Nahrungsergänzungsmittel oder Medizinprodukt.